Izmir - Walk-by

Izmir - Walk-by Izmir - Walk-by

Steigerung der Kundenzufriedenheit durch automatische, interoperable Auslesungen

Izmir liegt in einer Region mit geothermischer Aktivität und ist nach Istanbul und Ankara die drittbevölkerungsreichste Stadt der Türkei und nach Athen in Griechenland, der zweitgrößte Ballungsraum an der Ägäis. Im Jahr 2019 hatte İzmir eine Bevölkerung von fast 3 Millionen, während die Provinz İzmir insgesamt 4,4 Millionen Einwohner zählte.

Im Westen der Stadt werden die Stadtteile Balçova und Narlıdere von Izmir Jeotermal versorgt, die das größte geothermische Fernwärmenetz der Welt betreibt. Das Unternehmen versorgt 36.636 Wohnhäuser und hat rund 23.210 Abnehmer.

  • INTEROPERABILITÄT

    Der SHARKY-Wärmezähler basiert auf dem offenen OMS-Kommunikationsstandard und nicht auf proprietären Protokollen.

  • ROBUST & ZUVERLÄSSIG

    Die SHARKY-Wärmezähler widerstehen chlor- und schwefelhaltigem geothermischem Wasser und erfüllen auch noch 10 Jahre nach der Installation die höchsten Standards.

  • NETZWERKOPTIMIERUNG

    Dank umfangreicherer Daten und regelmäßiger Überwachung ist es Izmir Jeotermal gelungen, die Durchflussraten zu optimieren und eine Leckage-Erkennung zu implementieren, umso das Netzwerk zu verbessern.

  • HÄUFIGER MESSWERTE ERFASSEN UND INTEROPERABILITÄT ERMÖGLICHEN

    HÄUFIGER MESSWERTE ERFASSEN UND INTEROPERABILITÄT ERMÖGLICHEN HÄUFIGER MESSWERTE ERFASSEN UND INTEROPERABILITÄT ERMÖGLICHEN

    Im Jahr 2011 bestand das Netzwerk von Izmir Jeotermal aus Zählern mehrerer verschiedener Fabrikate, und Ablesungen wurden nur aus gegebenem Anlass manuell vorgenommen. Da jede Herstellerfirma ihr eigenes Funksystem mit proprietären Protokollen für die Erfassung von Zählerdaten verwendete, hatte das Versorgungsunternehmen Schwierigkeiten, eine automatische Zählerablesung zu realisieren und Daten auf einer Plattform darzustellen.

    Das manuelle Auslesen warf mehrere Probleme auf. Der Prozess war teuer, zeitaufwendig und arbeitsintensiv. Außerdem war er anfälliger für Abrechnungsfehler. Und machte es für Izmir Jeotermal extrem schwierig, monatliche Abrechnungen zu erstellen - was ein wichtiges Ziel für das Unternehmen war. Die Verzögerung bei der Datenerfassung und -zusammenstellung machte es auch unmöglich, fortschrittliche Netzanalysen wie Leckage-Erkennung, Durchfluss- und Rücklauftemperaturoptimierung durchzuführen.

    Eine zusätzliche Herausforderung besteht darin, dass das geothermische Wasser einen sehr hohen Chlor- und Schwefelgehalt aufweist, was eine aggressive Umgebung für die Zähler darstellt. Infolgedessen waren viele der älteren Zähler weniger zuverlässig und anfällig für ungenaue Messwerte, was zu Abrechnungsfehlern und Kundenbeschwerden führte

  • AUTOMATISCHE WALK-BY-AUSLESUNG MIT VOLLER INTEROPERABILITÄT

    AUTOMATISCHE WALK-BY-AUSLESUNG MIT VOLLER INTEROPERABILITÄT AUTOMATISCHE WALK-BY-AUSLESUNG MIT VOLLER INTEROPERABILITÄT

    Im Jahr 2011 führte Diehl Metering gemeinsam mit dem lokalen Partner Madenerji die Wärmezähler SHARKY 775 sowie Messsysteme mit dem herstellerübergreifenden Kommunikationsstandard Open Metering System (OMS) auf dem türkischen Markt ein.

    OMS ermöglicht die Interoperabilität mit Zählern und Geräten verschiedener Hersteller und ist damit bestens für das Fernwärmenetz von Izmir Jeotermal geeignet.

    Das Versorgungsunternehmen bestellte zunächst rund 2.500 SHARKY-Wärmezähler, die erstmals eine Datenfernauslesung ermöglichten. Nach dem Erfolg dieses ersten Projekts veröffentlichte Izmir Jeotermal eine Ausschreibung, um die bestehenden Zähler in seinem Netz durch OMS-Zähler zu ersetzen. Trotz der Konkurrenz durch andere Anbieter gewann Diehl Metering in Zusammenarbeit mit seinem lokalen Partner die Ausschreibung aufgrund der hohen Qualität und der langen Lebensdauer der Zähler.

    Infolgedessen wurden 2013 weitere 11.000 SHARKY-Zähler in das Netz integriert.

    Die Zählerdaten werden jetzt über eine Walk-by-Lösung erfasst. Mit dem IZAR Receiver BT und der Software IZAR@MOBILE gehen die Mitarbeiter von Izmir Jeotermal einfach vor die Häuser, um mehrere Messwerte zu erfassen, darunter Vor- und Rücklauftemperatur, Durchflussmenge, aktuelle Leistung und Energieverbrauch. Alle Daten werden dann mit dem Zählerdatenmanagementsystem des Unternehmens sowie mit der Abrechnungssoftware synchronisiert, um monatliche Rechnungen zu erstellen.

    Seit 2013 haben wir Jeotermal bei der Aufrüstung seines Netzwerks unterstützt, indem wir jedes Jahr 1.000 bis 5.000 SHARKY-Wärmezähler ausgeliefert haben. Inzwischen haben wir mehr als 30.000 Geräte bereitgestellt und werden auch weiterhin jedes Jahr weitere Wärmezähler liefern. Insgesamt hat das Verteilungsnetz von Izmir Jeotermal das Potenzial, in Zukunft mehr als 50.000 Haushalte mit Fernwärme zu versorgen.

  • REGELMÄSSIGE AUSLESUNGEN ZUR STEIGERUNG DER KUNDENZUFRIEDENHEIT UND VERBESSERUNG DER NETZWERKEFFIZIENZ

    REGELMÄSSIGE AUSLESUNGEN ZUR STEIGERUNG DER KUNDENZUFRIEDENHEIT UND VERBESSERUNG DER NETZWERKEFFIZIENZ REGELMÄSSIGE AUSLESUNGEN ZUR STEIGERUNG DER KUNDENZUFRIEDENHEIT UND VERBESSERUNG DER NETZWERKEFFIZIENZ

    Durch die Lösung von Diehl Metering ist Izmir Jeotermal in der Lage, alle 30.000 SHARKY-Wärmezähler in seinem Netzwerk aus der Ferne auszulesen.

    Die Walk-by-Lösung führt zu einer Zeit- und Kostenersparnis für das Unternehmen - und sorgt dafür, dass die Verbraucher nicht mehr mit Unannehmlichkeiten konfrontiert werden, wenn ein Ableser physischen Zugang zum Haus benötigt, um die Zählerstände zu erfassen. Fehlerhafte Ablesungen werden ebenfalls vermieden, was zu einer genaueren und fairen monatlichen Abrechnung führt. Es ist nicht überraschend, dass die Kundenbeschwerden zurückgegangen sind und Izmir Jeotermal nun als innovatives, kundenfreundliches Unternehmen wahrgenommen wird.

    Aufgrund der jetzt leichteren und häufigeren Ablesung, konnte das Unternehmen seine Netzeffizienz durch aktuellere Daten verbessern. Durch regelmäßige Überwachung ist es nun in der Lage, die Durchflussraten mit Proportional-Ventile zu optimieren, die Vorlauf- und Rücklauftemperaturen zu analysieren und eine Leckage-Erkennung durchzuführen.

    Der OMS-Kommunikationsstandard ermöglichte es Izmir Jeotermal, Zähler verschiedener Hersteller flexibel zu integrieren. Das Unternehmen war jedoch mit der Qualität und Leistung unserer SHARKY-Zähler so zufrieden, dass es sich dazu entschlossen hat, mit unseren Zählern zu arbeiten. In der Tat sind die SHARKY 775 Wärmezähler perfekt geeignet, um der aggressiven Natur des chlor- und schwefelhaltigen geothermischen Wassers zu widerstehen.

    Seit 2007 hat SHARKY bei Belastungstests der AGFW, der unabhängigen Arbeitsgemeinschaft für Energieeffizienz, durchgängig 5 von 5 Sternen für die Messstabilität erhalten.

    Insgesamt ist die Lösung so erfolgreich, dass Izmir Jeotermal die Aufrüstung von der Walk-by-Lösung zu einem Fixed Network anstrebt. Wir haben bereits eine vollständige Studie für die geplante Umrüstung vorgelegt und planen, unsere Erfahrungen aus der Türkei zu nutzen, um weltweit anderen Kunden bei der Optimierung ihrer geothermischen Netzwerke zu helfen.

    Izmir Jeotermal ist von der All-in-One-Lösung von Diehl Metering sehr beeindruckt. Sie schätzen vor allem die robuste und langfristig zuverlässige Messleistung der gelieferten SHARKY 775 Wärmezähler, auch unter rauen Bedingungen, was besonders für Zähler wichtig ist, die mit sehr anspruchsvollem geothermischem Wasser zu tun haben. Die hervorragende Funkleistung ermöglicht eine zuverlässige mobile Zählerauslesung für eine genaue und faire Abrechnung. Ein mögliches Upgrade von mobiler Auslesung auf eine Fixed-Network-Lösung würde Izmir Jeotermal zusätzliche Analysemöglichkeiten für mehr Effizienz in seinem Fernwärmenetz bieten. Madenerji und Diehl Metering arbeiten nun schon seit über 10 Jahren erfolgreich zusammen und sind stolz darauf, das größte geothermische Fernwärmenetz der Welt mit Smart-Metering-Lösungen zu versorgen.

    Eren Maden General Manager, Madernji A.Ş.