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Smart Metering & Fernauslesung
Vollständiger AMI-Rollout auf alle Kundenzähler im gesamten Versorgungsgebiet
Alle Kundenzähler wurden auf Funktechnik umgerüstet und über eine robuste Fixed-Network-Architektur vernetzt. Großwassermesser an strategischen Messpunkten im Verteilnetz vervollständigen das System – und ermöglichen eine kontinuierliche, automatisierte Datenerfassung ohne manuellen Eingriff.
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IZAR PLUS Portal Software
Zentrales Zählerdatenmanagement für Versorger
Das IZAR PLUS Portal von Diehl Metering bündelt alle Verbrauchsdaten an einem Ort und ermöglicht eine zentrale Visualisierung, Analyse und Berichterstattung. Abrechnungsprozesse werden über eine direkte Schnittstelle zu Abrechnungssystemen weitgehend automatisiert – was den Verwaltungsaufwand erheblich reduziert und die Abrechnungsgenauigkeit verbessert.
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Water Loss Management
KI-gestützte, zonenbasierte Echtzeit-Netzüberwachung für eine frühzeitigere NRW-Erkennung
Die Water-Loss-Management-Software überwacht das Netz kontinuierlich. Eine interaktive Zonenkarte gibt den Operatoren einen sofortigen Überblick über potenzielle Leckagen – und ermöglicht schnelle, gezielte Reaktionen, bevor Verluste eskalieren.
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IZAR@HOME
Verbrauchstransparenz für Endkunden
Die IZAR@HOME-App gibt Bewohnern nahezu in Echtzeit Zugriff auf ihre persönlichen Wasserverbrauchsdaten. Push-Benachrichtigungen halten Kunden über Wartungsarbeiten informiert, während die Smart-Home-Integration es ermöglicht, Verbrauchsdaten mit anderen Heimenergiemanagement-Tools zu verknüpfen.
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Den blinden Fleck schließen: Von der Jahresablesung zur Echtzeit-Netztransparenz
Wir wissen genau, was wir ins Netz einspeisen, und was herauskommen sollte. Aber der Bereich dazwischen blieb ein blinder Fleck – genau dort werden die Informationen benötigt, um potenzielle Rohrbrüche und Wasserverluste zu identifizieren.
Maximilian Bleimaier, , Vorstand ,AWA-Ammersee
AWA-Ammersee betrieb bereits ein gut strukturiertes Netz von Messzonen. Detaillierte Verbrauchsdaten zwischen den jährlichen Ablesungen waren jedoch weitgehend nicht verfügbar – eine häufige Herausforderung für Wasserversorger, die noch auf manuelle Ablesung und mechanische Zähler angewiesen sind.
Die Leckageerkennung auf Basis der nächtlichen Mindestdurchflussmessung war nur teilweise zuverlässig: Scheinbare Anomalien konnten ebenso gut durch nächtliche Poolbefüllungen wie durch einen tatsächlichen Rohrdefekt verursacht werden. Einige in häufig überfluteten Schächten installierte Zähler erschwerten die reguläre Ablesung zusätzlich. Das Ergebnis war ein unvollständiges Bild der Netzleistung – und wachsende Non-Revenue-Water-Verluste, die schwer zu lokalisieren oder zu quantifizieren waren.
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Die Grundlage für modernes Water Loss Management legen
Gemeinsam mit Diehl Metering implementierte AWA-Ammersee ein vernetztes Ökosystem für die Fernablesung und Echtzeit-Netzüberwachung. Alle Kundenzähler wurden auf Funktechnik umgerüstet, während Großwassermesser an strategischen Messpunkten im Verteilnetz installiert wurden. Die Datenübertragung erfolgt über eine Fixed Network Architektur, die das gesamte Versorgungsgebiet kontinuierlich abdeckt.
Ein besonderes Element des Projekts ist die für den Ammersee selbst entwickelte Lösung. Auf einem Raddampfer der Bayerischen Seenschifffahrt wurde eine Antennenstation installiert. Sie erweitert die Datenerfassung auf das gesamte Seeufer, sobald der Dampfer in Betrieb ist. Eine praxisnahe Antwort auf die spezifische Geographie der Region.
Kundenseitige Verbrauchsdaten werden zentral über das IZAR PLUS Portal – Diehl Meterings Zählerdatenmanagementsoftware – verwaltet, visualisiert und abgerechnet. Parallel dazu überwacht die Water Loss Management Software das Netz und stellt den Operatoren eine Echtzeit-Zonenkarte, Ganglinien und eine Ampel-Übersicht der Non-Revenue-Water im gesamten Netz zur Verfügung. Anomalien lösen automatische Alarme aus und ermöglichen eine schnelle und präzise Reaktion auf potenzielle Leckagen.
Was früher mehrere Wochen manueller Nachforschungen erforderte, lässt sich nun innerhalb weniger Stunden erkennen und lokalisieren. Anomalien lösen automatisch Warnmeldungen aus, sodass im Falle einer potenziellen Leckage schnell, gezielt und effektiv reagiert werden kann. In Zusammenarbeit mit Diehl Metering hat AWA-Ammersee ein vernetztes Ökosystem für die Fernablesung von Zählern und die Echtzeit-Netzwerküberwachung implementiert.
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Frühere Leckageerkennung, weniger NRW – und mehr Transparenz für Kunden
Die Vision, Wasserverluste zu reduzieren, begleitet mich seit mehr als zehn Jahren. Als Diehl Metering ihre Water-Loss-Management-Software vorstellte, war das genau die Lösung, die ich mir vorgestellt hatte.
Robert Enthaler, Stellv. Technischer Leiter, AWA-Ammersee
Mit dem neuen Smart-Metering-System verfügt AWA-Ammersee nun über eine nahezu echtzeitige Übersicht über sein gesamtes Netz. Die automatisierte Fernablesung eliminiert den manuellen Ablesebedarf, senkt die Betriebskosten erheblich und setzt Ressourcen für andere Aufgaben frei. Abrechnungsprozesse laufen weitgehend automatisiert ab, was die Genauigkeit verbessert und Non-Revenue-Water aus abrechnungsbedingten Verlusten reduziert.
Vor allem verbessert die kontinuierliche Überwachung die Netztransparenz und ermöglicht eine frühere Identifizierung von Anomalien und potenziellen Leckagen – so können wertvolle Wasserressourcen geschützt werden, bevor Verluste eskalieren.
Über die IZAR@HOME-App erhalten Bewohner nahezu in Echtzeit Zugriff auf ihre Wasserverbrauchsdaten, empfangen Push-Benachrichtigungen bei Wartungsarbeiten und können ihre Verbrauchsdaten in Smart-Home-Umgebungen integrieren.
Zentrale Vorteile
- Frühzeitige Erkennung potenzieller Leckagen und Reduzierung von Non-Revenue-Water (NRW)
- Größere Transparenz über das Wassernetz
- Automatisierte, präzise und transparente Abrechnungsprozesse
- Erhebliche Reduzierung des manuellen Ablesaufwands
- Schnellere Reaktionszeiten bei Anomalien im Wasserverteilnetz
- Verbesserte Datentransparenz für Versorger und Endkunden
Erfahren Sie mehr über das Projekt im Video