Ein gemeinsam entwickeltes Projekt für eine verantwortungsvolle Wasserversorgung im ländlichen Raum

Die Agglomération (das Ballungsgebiet) Loire Forez modernisiert ihr Trinkwassernetz mit einem maßgeschneiderten Ansatz, der auf lokaler Nähe, Praxisorientierung und einer schrittweisen Umsetzung basiert.

Ein gemeinsam entwickeltes Projekt für eine verantwortungsvolle Wasserversorgung im ländlichen Raum Ein gemeinsam entwickeltes Projekt für eine verantwortungsvolle Wasserversorgung im ländlichen Raum
Diehl Metering

Für Loire Forez, das mit einem alternden, heterogenen Wassernetz in einem weitläufigen ländlichen Gebiet konfrontiert ist, kam eine Standardlösung nicht infrage. Zunächst galt es, die lokalen Rahmenbedingungen, bestehenden Nutzungen und langfristigen Ziele der öffentlichen Wasserversorgung genau zu verstehen, um eine bedarfsgerechte Modernisierung des Wassernetzes im ländlichen Raum umzusetzen.

In der Praxis stellen sich dabei immer wieder dieselben Fragen:


Wie lässt sich eine zuverlässige und nachhaltige Wasserversorgung sicherstellen, während gleichzeitig die Ressource geschützt und bestehende Infrastrukturen in einem weitläufigen und teils komplexen Versorgungsgebiet schrittweise modernisiert werden?

Maßgeschneiderte Begleitung für Kommunen und öffentliche Einrichtungen

Als regional verantwortlicher Ansprechpartner hat Damien Garnier einen engen und kontinuierlichen Dialog mit den Teams der Kommune aufgebaut. Ziel war es, die konkreten Anforderungen präzise zu erfassen: die Zählerablesung zu vereinfachen, die Zuverlässigkeit der Felddaten zu erhöhen, die Netzperformance zu verbessern und die digitale Transformation vorzubereiten – ohne den laufenden Betrieb der Mitarbeitenden zu beeinträchtigen.

Diese maßgeschneiderte Begleitung für kommunale Wasserversorger ermöglichte es, gemeinsam einen realistischen und tragfähigen Fahrplan zu entwickeln, der sowohl den operativen als auch den menschlichen Anforderungen der öffentlichen Wasserversorgung gerecht wird.

 

Entscheidend war ein schrittweises Vorgehen: zunächst der Einsatz der Zähler, anschließend die Aktivierung der Fernauslesung per Passive Drive-by und Walk-by. Alle Daten werden auf einer zentralen Plattform zusammengeführt, um Transparenz zu schaffen und das Netz effizienter zu steuern.

Damien Garnier, Regionalverantwortlicher bei Diehl Metering


Eine skalierbare Lösung für lokale Herausforderungen

Anstatt eine einheitliche Lösung vorzugeben, begleitete Damien Garnier das Ballungsgebiet Loire Forez bei der Entwicklung einer hybriden und skalierbaren Lösung, die sich flexibel an die lokalen Herausforderungen eines weitläufigen und heterogenen Versorgungsgebiets anpasst.

Im Zentrum dieses schrittweisen Ansatzes fiel die strategische Entscheidung auf den intelligenten Wasserzähler ALTAIR V5, der eine frühzeitige Leckageerkennung, eine hohe Messdatenqualität sowie eine nachhaltige und zukunftsfähige Fernauslesung ermöglicht.

Schrittweise Fernauslesung und Sicherstellung der Datenqualität

Durch die Kombination mehrerer Ausleseverfahren:

konnte die Kommune die Fernauslesung schrittweise einführen, Investitionen gezielt steuern und gleichzeitig bereits in frühen Projektphasen eine hohe Datenzuverlässigkeit aus dem Feld sicherstellen.

Dieses Vorgehen ermöglicht eine präzisere und sichere Netzsteuerung, ohne operative Brüche im Tagesgeschäft.

Mitarbeitende stärken und den Arbeitsalltag vereinfachen

Der Erfolg des Projekts Loire Forez beruht nicht allein auf Technologie, sondern vor allem auf einer persönlichen Begleitung und der gezielten Kompetenzentwicklung der Mitarbeitenden. Damien Garnier unterstützte die Teams über alle Projektphasen hinweg – von Analyse und Beratung über die Implementierung bis hin zu Schulung und Inbetriebnahme der Systeme.

Diese Nähe zur Praxis erleichterte die tägliche Arbeit, sicherte neue Prozesse ab und förderte die Akzeptanz des Wandels innerhalb der kommunalen Wasserversorgung.

Ein Vorzeigeprojekt für die Digitalisierung öffentlicher Wasserversorgung im ländlichen Raum

Heute verfügt Loire Forez über ein leistungsfähigeres, transparenteres und nachhaltigeres Wassernetz. Automatisierte Ablesung, proaktive Leckageerkennung und eine verbesserte Datenqualität erhöhen die Versorgungssicherheit und die Servicequalität für die Bürgerinnen und Bürger.

Das Projekt zeigt, wie die Digitalisierung öffentlicher Wasserdienstleistungen im ländlichen Raum, getragen von einer skalierbaren Lösung und einer praxisnahen Begleitung, zu einem nachhaltigen Leistungsfaktor werden kann – mit den Mitarbeitenden und den realen Anforderungen vor Ort im Mittelpunkt.

Entdecken Sie das Projekt jetzt im Video

Anhand dieses konkreten Praxisbeispiels zeigt Loire Forez eine pragmatische und verantwortungsvolle Vision der digitalen Transformation: schrittweise Umsetzung, Nutzung valider Felddaten und Vorbildfunktion für andere ländliche Kommunen.

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FAQ: Antworten auf die Herausforderungen der Digitalisierung und Optimierung kommunaler Wassernetze

Wie lässt sich eine maßgeschneiderte Wasserstrategie entwickeln?

Eine erfolgreiche Strategie basiert auf der Kenntnis der lokalen Gegebenheiten, der Analyse vorhandener Daten sowie einer schrittweisen und begleitenden Umsetzung, die an die spezifischen Anforderungen kommunaler Wassernetze angepasst ist.

Welche Vorteile ergeben sich für die Mitarbeitenden im Außendienst im Betrieb von Wassernetzen?

Vereinfachte Arbeitsmittel, zuverlässige Daten, weniger unnötige Außeneinsätze sowie eine nachhaltige Kompetenzentwicklung zur Optimierung des Betriebs und der Instandhaltung von Wassernetzen.

Wie kann die Akzeptanz von Veränderungsprozessen in einer Kommune gefördert werden?

Durch eine maßgeschneiderte Begleitung (zum Beispiel durch Lösungen und Services für Konnektivität und die Digitalisierung von Wassernetzen), eine kontinuierliche Kommunikation sowie die frühzeitige und aktive Einbindung der Teams von Beginn des Projekts an.