IMPULSGEBER 571 / 572

IMPULSGEBER 571 / 572

ELEKTRONISCHE ZUSATZGERÄTE | GEBER

Erzeugung einer hohen Impulsfrequenz, vornehmlich zur elektronischen Weiterverarbeitung (z.B. durch Messumformer oder PC), zur Fernübertragung analoger Durchflusswerte auf Anzeigeinstrumente oder schreibende Messgeräte, zur Rohrbruchüberwachung, Steuerung von Pumpen und Schiebern, zur Mengendosierung und in der Wärmemengenmesstechnik.

  • Leichte Auswechselbarkeit der Sensoren ohne Verletzung der Beglaubigung der Wasserzähler
  • Rückwirkungsfreie Abtastung
  • Hohe Impulsauflösung
  • Ausführung infrarot (571) oder induktiv (572)
  • Funktion

    INFRAROT REFLEX IMPULSGEBER (571)
    • Der Sensor liefert im Zusammenwirken mit einem im Zählwerk serienmäßig eingebauten Reflexrad eine durchflussproportionale Impulsfrequenz hoher Auflösung > Dreileiter-Technik
    • 4 Adernausführung, Farbe vierte Ader: Grün/Gelb > Abschirmung

    INDUKTIVER IMPULSGEBER (572)
    • Der Sensor erzeugt im Zusammenwirken mit einem im Zählwerk serienmäßig eingebauten Initiator eine durchflussproportionale Impulsfrequenz hoher Auflösung > Zweileiter-Technik

  • Technische Daten | Infrarot 571
    Sende - Diodenversorgung1.7 V, 20 mA
    Spannung Fototransistor | Collector - EmitterV30
    Spannung Fototransistor | Emitter - CollectorV5
    KabelausführungAbgeschirmt 3 x 0.25 mm²
    Kabellängem2, 10
    Kabellänge (ohne EMV Prüfung)mMax. 10
    Betriebstemperatur°C0 ... 90
    SchutzklasseIP 64
  • Verwendbarkeit | Infrarot 571
    Für Großwasserzähler210, 229, 239
    Pulswertigkeit | DN 50 - 125l/Imp1
    Pulswertigkeit | DN 150 - 300l/Imp10
    - - -- - -
    Für MehrstrahlzählerCORONA MC 118
    Pulswertigkeit | Qn 2.5l/Imp0.1
  • Technische Daten | Induktiv 572
    AusführungSchwarz ausgegossen
    Versorgung8 V, 8 mA (nach NAMUR DIN 1934)
    RuhestrommA≤ 0.05
    ArbeitsstrommA≥ 3
    Pulsbreitems6 - 10 (monostabiles Schaltverhalten)
    Kabelausführung2 x 0.25 mm²
    Kabellängem2
    Kabellänge (ohne EMV-Prüfung)mMax. 10
    Betriebstemperatur°C0 ... 90
    SchutzklasseIPIP 64
  • Verwendbarkeit | Induktiv 572
    Für Großwasserzähler210, 229, 239
    Pulswertigkeit | DN 50 - 125l/Imp1
    Pulswertigkeit | DN 150 - 300l/Imp10
    - - -- - -
    Für MehrstrahlzählerCORONA MC 118
    Pulswertigkeit | Qn 2.5l/Imp0.1
  • Abmessungen
    LängeLmm11
    HöheHmm25
    BreiteBmm9.5
  • Hinweis

    • Die Einbaulage der Geber ist nicht beliebig. Korrekter Einbau:
    Bei Großwasserzählern - Kabel nach unten
    Bei Mehrstrahlzählern - Kabel nach oben
    • Bei bereits montierem Kabel ist es nicht möglich, durch Drehen des Haubenringes die Ablesestellung des Zählwerkes bzw. Scharnierstellung zu ändern. Bruchgefahr!
    • Sensoren sind keine eigenständigen elektronischen Geräte und dürfen daher nicht mit dem CE-Kennzeichen gekennzeichnet werden.

  • Bestellangaben
    AusführungInfrarot 571Infrarot 571Infrarot 571Induktiv 572Induktiv 572
    Einsatzbar fürCORONA MC 118, 210, 229, 239CORONA MC 118, 210, 229, 239CORONA MC 118CORONA MC 118, 210, 229, 239CORONA MC 118
    Ausführung ZählwerkXKXKStandardMFStandard
    Bemerkung2 m Kabel10 m Kabel2 m Kabel, PG7 Verschraubung2 m Kabel2 m Kabel, PG7 Verschraubung
    Artikelnummer571 000 01571 000 02571 000 11630 224572 000 02
  • Montage der Kontakteinrichtung bei Großwasserzählern

    • Schutzdeckel des Zählwerks öffnen.
    • Innere Schutzhaube durch Lösen der seitlichen Zylinderschrauben abnehmen. Beim Abnehmen ist der Schnapphaken nach innen zu drücken!
    • Zählwerk durch Drehen in die gewünschte Ableseposition bringen.
    • Sensor lagerichtig mit Kabel nach unten in die Führungsnut bis Anschlag Aufschieben. Hinweis: Position des Impulsgebers gemäß Klebeschild im Zählwerksdeckel beachten!
    • Das Kabel des Gebers zwischen den Nocken von Werkbefestigungsring und Wand des Haubenringes einklemmen - Zugentlastung!
    • Anschließend das Kabel durch die U-förmige Aussparung herausführen.
    • Innere Schutzhaube unter den Halterand an der Seite des Deckelschaniers einschieben und Schnapphaken wieder einrasten.
    • Innere Schutzhaube mit seitlichen Zylinderschrauben wieder befestigen

    Lagerichtige Position GeberKabelführung
  • Belegung der Anschlussadern