Unser smarter Beitrag zu einer nachhaltigen Energieversorgung

Diehl Metering
Unser smarter Beitrag zu einer nachhaltigen Energieversorgung Unser smarter Beitrag zu einer nachhaltigen Energieversorgung

Mit dem Pariser Klimaschutzabkommen hat die aus 195 Ländern bestehende internationale Staatengemeinschaft erstmalig ein völkerrechtlich verbindliches Ziel formuliert: Die Erderwärmung soll im Vergleich zum vorindustriellen Niveau auf deutlich unter 2 Grad Celsius begrenzt werden. Auf diese Weise sollen gefährliche Folgen für die menschliche Gesellschaft und natürliche Ökosysteme abgewendet werden. Die Zielerreichung erfordert keine, wenn nicht sogar negative CO2 Emissionen aus allen Bereichen der Gesellschaft.

Zur Erreichung der globalen energie- und klimapolitischen Ziele ist ein stärkerer Fokus auf die Wärme- und Kälteversorgung notwendig.
In Gebäuden und in der Industrie machen die Wärme und Kälteversorgung 51% des gesamten europäischen Endenergiebedarfs aus – auf globaler Ebene ist eine ähnliche Verteilung vorzufinden. Werden lediglich die Haushalte in der EU betrachtet, so werden fast 80% des gesamten Endenergieverbrauchs für Heizung und Warmwasser verwendet. Während der Kälteanteil auf EU-Ebene deutlich geringer ist, nimmt er insbesondere in südlichen Ländern außerhalb Europas eine sehr wichtige Rolle ein. Allerdings ist speziell in den Sommermonaten innerhalb der EU eine steigende Nachfrage von Haushalten und Unternehmen im Bereich Kälte festzustellen – dieser Trend wird zusätzlich durch den Klimawandel und dem daraus resultierenden Temperaturanstieg verstärkt.
(Quelle: Heating and Cooling facts and figures, 2017, Heat Roadmap Europe 4)

Wie es im Renewables 2018 Global Status Report von REN21 heißt, entfallen weltweit 48% der energiebedingten Treibhausgasemissionen auf die Wärme- und Kälteversorgung. Lediglich 10% der globalen Wärme- und Kälteerzeugung findet aus erneuerbaren Energien statt.

Bei Betrachtung dieser Fakten wird deutlich, dass eine Dekarbonisierung der Energieversorgung nicht ohne eine Transformation der globalen Wärme- und Kälteversorgung möglich ist.

Wir als Diehl Metering leisten mit unseren digital vernetzten Smart Metering Lösungen einen entscheidenden Beitrag zur Senkung der CO2-Emissionen im Wärme- und Kältebereich.
Unsere intelligenten Energiezähler und andere Sensoren liefern eine Vielzahl von Messwerten und Daten, die durch intelligente Analysen zukunftsweisend genutzt werden können. Ziel dabei ist es, Prozesse effizienter zu gestalten sowie Kosten zu senken.

Dabei bieten wir mit unseren Produktfamilien SHARKY und RAY innovative Energiezähler zur Wärme- und Kältemessung. So erhielt etwa der SHARKY 775 mit seiner präzisen Ultraschalltechnologie beim Wärmezählerprüfprogramm der AGFW wiederholt 5 von 5 möglichen Sternen für Messgenauigkeit und Messbeständigkeit. Die AGFW ist ein unabhängiger und neutraler Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und Kraft-Wärme-Kopplung.

Energieversorger und Industriekunden weltweit können die von unserem IZAR Kommunikationssystem regelmäßig und vollautomatisiert erfassten Gerätedaten über smarte Auswertungen der IZAR Software für eine energieeffizientere Wärme-/Kälteproduktion und -verteilung verwenden – beispielsweise ermöglichen wir so eine an den tatsächlichen Verbrauch orientierte Verteilung der Energie.

Um die CO2-Emissionen weltweit zu reduzieren, ist neben nachhaltigen Wärme- und Kältenetzen ein energieeffizientes Verhalten der Verbraucher unabdingbar. So bieten wir etwa mit IZAR@HOME Versorgern die Möglichkeit, ihren Kunden eine innovative Verbraucher-App an die Hand zu geben, die durch Transparenz, Visualisierungen und Vergleiche für ein bewusstes Verbrauchsverhalten sorgen kann.

Weltweit unterstützen wir Versorger und Industriekunden dabei, die Potenziale von intelligenten Wärme- und Kältesystemen abzurufen. Die erfolgreiche Implementierung von Smart Metering einschließlich der intelligenten Analyse von Zähler- und Sensordaten ist ein wesentlicher Schritt hin zu einer nachhaltigen Welt. Wir sind stolz darauf, dass wir mit unseren Diehl Metering Lösungen einen sichtbaren Beitrag leisten können.

  • Energieversorger können in der IZAR-Software die Differenz zwischen Vor- und Rücklauftemperatur (Spreizung) für jeden Verbrauchszähler analysieren und so die Wärmeverteilung energieeffizient gestalten. Der dänische Versorger Brønderslev Forsyning A/S konnte so die durchschnittliche Rücklauftemperatur um 3°C senken, was einer Kosteneinsparung von 60.000 € pro Jahr entspricht.