Governance

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Unternehmensführung mit Verantwortung – Unsere Verhaltensgrundsätze

Gute Corporate Governance bedeutet für uns, unser Handeln an den Belangen unserer verschiedenen Stakeholder-Gruppen auszurichten. Bei den Prinzipien unserer Unternehmensführung setzen wir auf Integrität und Fairness. Wir wollen nachhaltig wirtschaften, indem wir dieses vielfältige Wertesystem in unserer Strategie verankern. So gelingt es uns, externen Regularien und Anforderungen sowie internen Vorgaben nachzukommen und unser Geschäft dabei stets im Einklang mit ethischen Prinzipien zu führen. Dieser ganzheitliche Ansatz der Unternehmensführung ist ein Selbstverständnis unseres Familienunternehmens, wie auch unsere Unternehmenspolitik widerspiegelt.

Auch die Diehl-Gruppe handelt mit dieser Einstellung. In unserem konzernweiten Handbuch „Führung und Organisation“ ist Nachhaltigkeit ein fester Bestandteil des Management-Leitbildes.

Corporate Compliance

Wir legen auf ein Arbeitsumfeld Wert, in dem unsere Mitarbeiter Compliance Themen offen ansprechen und sowohl mit ihren Vorgesetzten als auch mit der Compliance Organisation erörtern. Unser  Ziel  ist es,  dass  alle unsere  Mitarbeiter  im  Arbeitsalltag  durch  eine  nachhaltige Kommunikation für Compliance sensibilisiert werden. Hierfür werden unter anderem in regelmäßigen Abständen Compliance-Trainings mit den Beschäftigten durchgeführt.

Sollte es zu Verstößen oder Bedenken in Bezug auf unsere Verhaltensgrundsätze kommen, können diese jederzeit an unseren Ansprechpartner für Compliance im Teilkonzern Metall gemeldet werden.

Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, sich an den Corporate Compliance Officer (CCO) des Diehl-Konzerns zu wenden oder den neutralen, zu strikter Vertraulichkeit verpflichteten, externen Ombudsmann (Rechtsanwalt) zu kontaktieren. 

Compliance in der Diehl-Gruppe

Unsere vier strategischen Geschäftsfelder arbeiten eng zusammen, um das Thema Nachhaltigkeit gemeinsam voranzutreiben. Hierfür haben wir eine übergreifende Organisation implementiert.

Das Diehl Metall Sustainability Board setzt sich aus dem CEO des Teilkonzerns und Mitgliedern der Geschäftsleitung der strategischen Geschäftsfelder zusammen. Auf dieser Ebene finden regelmäßige Meetings statt, bei denen unsere Nachhaltigkeitsstrategie im Fokus steht und teilkonzernweite Entscheidungen getroffen.

Für die Nutzung von Synergien, Best Practice Sharing und die Umsetzung gemeinsamer Projekte zur Nachhaltigkeit haben wir das Diehl Metall Sustainability Core Team etabliert. Das Core Team ist mit Experten aus den strategischen Geschäftsfeldern besetzt, die in verschiedenen Fachabteilungen mit Berührungspunkten zu Nachhaltigkeit beschäftigt sind. Die Core Team Mitglieder werden zum Thema Nachhaltigkeit stetig weitergebildet – ein Beispiel ist hier die Weiterbildung eines Core Team Mitglieds im strategischen Geschäftsfeld Diehl Metal Forgings zum zertifizierten Nachhaltigkeitsmanager.

Diese Organisation wird ergänzt durch die Rolle der Nachhaltigkeitskoordinatorin, die regelmäßig an das Board und auch direkt an den CEO unseres Teilkonzerns Metall berichtet, Entscheidungen des Boards einholt und den Austausch sowie die Zusammenarbeit im Core Team koordiniert.

Diehl Metall übernimmt Verantwortung für Umweltbelange – ein sichtbares Zeichen ist das Engagement in verschiedenen Umweltinitiativen und Verbänden, die Diehl Metall seit vielen Jahren unterstützt. 

  • European Copper Institute (ECI)

    Das Europäische Kupfer Institut (ECI) und sein Netzwerk an nationalen Verbänden in Europa bringen die Kupferindustrie zusammen, um Märkte für Kupfer zu schaffen, einen fairen Marktzugang für Kupferprodukte sicherzustellen und die gesellschaftliche Akzeptanz der Kupferindustrie zu unterstützen. 

  • Kupferverband

    Diehl Metall ist Mitglied im Kupferverband, dem Sprachrohr der Kupferindustrie. Mit europäischer Ausrichtung bündelt der Kupferverband als Interessenvertretung der Kupferindustrie die unterschiedlichen fachspezifischen Interessen der kupferverarbeitenden Unternehmen. 

    Der Kupferverband verschafft der Kupferindustrie und der gesamten Kupfer-Wertschöpfungskette mit seinem breitangelegten Netzwerk aus Industrie, Downstream-Anwendern, Hochschule und persönlichen Kontakten, seinen Veranstaltungen, Projekten und Kommunikations-Plattformen spezifischen Nutzen und Zugang zu allen Kupferthemen.

  • Metalle Pro

    Diehl Metall ist Mitglied von Metalle Pro einer Initiative führender Unternehmen der Nichteisen (NE)-Metallindustrie.

    Die Werkstoffeigenschaften von Aluminium, Kupfer, Zink und anderen NE-Metallen machen die metallerzeugenden und -verarbeitenden Mitgliedsunternehmen von "Metalle Pro" zu unverzichtbaren Klimaschützern: durch Energieeffizienz und CO2-Einsparungen in der Produktion, langlebige und moderne Produkte in Verbindung mit nachhaltigem Wirtschaften und Recycling.

  • Umweltpakt Bayern

    Diehl Metall beteiligt sich mit seinem Standort in Röthenbach am Umweltpakt Bayern. Der Umweltpakt Bayern wurde 1995 ins Leben gerufen und ist eine freiwillig geschlossene Vereinbarung zwischen der Bayerischen Staatsregierung und der Bayerischen Wirtschaft.

    Die Bayerische Staatsregierung und die Bayerische Wirtschaft erklären im Umweltpakt ihre nachdrückliche Überzeugung, dass die natürlichen Lebensgrundlagen mit Hilfe einer freiwilligen und zuverlässigen Kooperation von Staat und Wirtschaft besser geschützt werden können als nur mit Gesetzen und Verordnungen.

  • econsense

    Diehl Metall nimmt am Kompetenzprogramms von econsense – Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e. V. teil.

    econsense wurde als eine Non-Profit Initiative des Bundesverbands der Deutschen Industrie e.V. (BDI) im Jahr 2000 gegründet und treibt Nachhaltigkeit in der Wirtschaft voran. Das Kompetenzprogramm Nachhaltigkeit unterstützt Unternehmen dabei, mit den wachsenden Anforderungen zu Nachhaltigkeit umzugehen und schafft einen Raum für Dialog und Netzwerken. Branchenübergreifend werden konkrete Ansätze, Methoden und Erfahrungen ausgetauscht und neu entwickelt. Gemeinsam mit Expert:innen werden einzelne Themen regelmäßig praxisrelevant vertieft und Kompetenzen aufgebaut.

Wir nutzen die Plattform EcoVadis , um uns nach Nachhaltigkeitskriterien raten zu lassen. EcoVadis führt mit an das jeweilige Unternehmen angepassten Fragebögen Desktop-Audits durch, bei denen die Prozesse eines Unternehmens zu den Themenbereichen Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik sowie nachhaltige Beschaffung geprüft werden.

Seit 2022 nehmen wir auch am CDP Rating  (Carbon Disclosure Project) Rating teil. Mit mittlerweile mehr als 9.600 bewerteten Unternehmen weltweit, führt das CDP den global größten und umfangreichsten Datensatz zu Umweltdaten von Unternehmen und gilt als der „Goldstandard" für Umweltberichterstattung (Why disclose as a company - CDP). Der CDP Fragebogen fragt von Unternehmen deren mit dem Klimawandel einhergehenden Risiken und Chancen ab, die dazugehörige Corporate Governance, Strategien des Managements hinsichtlich der Reduktion von Treibhausgasemissionen, Risikosteuerung und Erschließung von Potenzialen sowie die Methode und das Ergebnis der Treibhausgasbilanzierung im Unternehmen.

Zusätzlich werden wir über die NQC Supplier Assurance  Plattform bewertet. Auch hierbei handelt es sich um eine Online-Auditierung zur Nachhaltigkeit, die in der Automobilbranche verbreitet ist.

Diese Bewertungen sind nicht nur wichtig, um Kundenanforderungen zu erfüllen. Durch das Zusammenwirken verschiedener Fachabteilungen bei der Beantwortung der Fragebögen steigern wir das Bewusstsein zur Nachhaltigkeit. Die Bewertungen helfen beim Tracking und Benchmarking unserer Fortschritte sowie der transparenten Kommunikation zu unseren Nachhaltigkeitsprozessen.

Die Ergebnisse dieser Bewertung können auf den jeweiligen Plattformen dann für unbegrenzt viele Geschäftspartner freigeschalten werden. Damit geben wir allen Kunden die Möglichkeit, sich über unsere Nachhaltigkeitsprozesse informieren zu können.

Kontaktieren Sie uns gerne, wenn Sie auf den Plattformen für unsere Ergebnisse freigeschaltet werden möchten.

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