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Philipp Heinl

Im Team lernen

„Unsere Azubis sind ab dem ersten Tag fachlich und persönlich gefordert.“, macht Philipp Heinl deutlich. „Ich bin als Ausbilder für die angehenden Industriemechaniker sowie Fachkräfte für Metall zuständig und immer als Ansprechpartner dabei.“

Seit einem Jahr ist der Ausbilder für die Entwicklung seiner Azubis zuständig: „Für die Berufseinsteiger stehen zunächst die Grundlagen der Metallarbeiten auf dem Stundenplan, dazu gehört das Bohren und Feilen von einfachen Teilen. Anschließend werden Metallstücke gefräst. Wenn das gut funktioniert, lehren wir Löten und Schweißen. Das alles passiert über kleine Projekte, mit denen die Azubis lernen ihre Fähigkeiten stetig auszubauen. Das Ergebnis, zum Beispiel einen selbst hergestellten Schraubstock oder eine Spannvorrichtung, dürfen die Azubis mit nach Hause nehmen.“

Als Ausbilder fordert Philipp Heinl viel, gibt aber auch Hilfestellung beim Lernen: „Wir merken schnell, welches Lerntempo für die Nachwuchs-Fachkräfte passt. Schon beim Feilen bilden sich Gruppen. Wir als Ausbilder sorgen dann dafür, dass jeder auch die Zeit bekommt, um in seinem Tempo zu lernen.“

Philipp Heinl Philipp Heinl

Persönlichen Entwicklung kommt dabei nicht zu kurz: „Neben der fachlichen Bildung, legen wir in der DAQ großen Wert auf die Entwicklung von persönlichen Fähigkeiten. Zum Beispiel gibt es ein Kommunikationsseminar, in dem wir trainieren richtig zu telefonieren, sich teamfähig zu verhalten und eigene Stärken und Schwächen besser einzuschätzen. Außerdem gibt es natürlich PC-Schulungen, Seminare zu Präsentationstechniken und einen Gesundheitstag.“

Um den Blick über den Tellerrand zu schärfen, sind die Azubis häufig on Tour: “Wir besuchen unsere Betriebsstandorte und gehen auf Ausbildungsfreizeiten. Die Abschlussfahrt nach Berlin, wo es um das Kennenlernen der politischen Abläufe und um die wichtigsten Institutionen unseres Landes geht, macht das Programm rund.“

Wie geht es nach der Ausbildung weiter? „Nach eineinhalb Jahren steht der erste Teil der Abschlussprüfung an. Dann gehen die Azubis raus ins Werk zu Diehl Metall in Röthenbach. Im Werkzeugbau, der Produktion oder der Instandhaltung lernen sie ganz praktisch weiter.

„Wir übernehmen alle unsere Azubis, es sei denn, es passen die Erwartungen beiderseits nicht zusammen oder der- oder diejenige schafft die Abschlussprüfung nicht. Aber das kommt selten vor. Wir helfen bei der Prüfungsvorbereitung mit Lernmaterial und alten Prüfungen zum Üben.“, weiß Philipp Heinl. „Das Verhältnis auf Augenhöhe mit unseren Azubis macht unsere Teamkultur aus.“