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Stefan Räder

Den Menschen auf Augenhöhe begegnen

„Jedes Mal, wenn ich auf Jamaika ankomme - und ich habe in den vergangenen Jahren viele Monate dort gelebt – höre ich „The Metering Guy is back!“ von den Jamaikanern. Das ist für mich eine große Auszeichnung.“, betont Stefan Raeder. „Denn, um in Jamaika als Unternehmen Fuß zu fassen, braucht man das Vertrauen der Menschen.“

Alles begann vor sechs Jahren: „2013 wollte die Wasserbehörde in Jamaika ihr Wassernetz verbessern und die einfachen mechanischen Zähler austauschen. Zu diesem Zweck hat sie sich Wasserzähler unterschiedlicher Hersteller besorgt und ein Jahr unter den dortigen Bedingungen intensiv getestet. Unser HYDRUS  hat am besten abgeschnitten.“

Mitarbeiter der BWA (Wasserbehörde in Barbados) während eines Trainings über Ultraschalltechnologie mit Stefan Räder von Diehl Metering.Mitarbeiter der BWA (Wasserbehörde in Barbados) während eines Trainings über Ultraschalltechnologie mit Stefan Räder von Diehl Metering.
Mitarbeiter der BWA (Wasserbehörde in Barbados) während eines Trainings über Ultraschalltechnologie mit Stefan Räder von Diehl Metering.

Das Wassernetz auf Jamaika stellt besondere Ansprüche an einen Wasserzähler: Er muss robust sein und darf ausschließlich den Wasserverbrauch messen, auch wenn in den Leitungen Sand oder Wasser vorkommen. Ein mechanischer Zähler kommt damit nicht zurecht. Er misst auch Luft in der Leitung oder blockiert, wenn zu viel Sand transportiert wird. Dank Ultraschall kann der HYDRUS den exakten Wasserverbrauch ermitteln und wurde für ein Testprojekt auf Jamaika ausgewählt.

„2014 haben wir den Auftrag erhalten 50.000 Hydrus Wasserzähler für das Pilotprojekt aufzustellen. Das ist erfolgreich verlaufen. Wir konnten 2017 einen weiteren Vertrag über 450.000 Zähler mit der Wasserbehörde schließen.“, berichtet der Regional Manager Räder. „Damit werden alle Wasserzähler auf Jamaika durch den HYDRUS ersetzt, wie schon 2015 auf Barbados.“

Behörde und Endkunden profitieren von der Ultraschall-Technologie: Das System zeigt nicht nur den Zählerstand, sondern warnt auch, wenn es eine Leckage vermutet. Den Bewohnern zeigt es außerdem eine Vorschau für die vermutliche Verbrauchsmenge an.“, erklärt der Experte.

Mit der Modernisierung durch die smarten Wasserzähler investiert die jamaikanische Wasserbehörde in das Netz und die Wasserqualität. Weitere Versorger auf den karibischen Inseln folgen nun dem Beispiel. „So nahe am Kunden wie möglich – das ist unser Credo im internationalem Vertrieb. Der Erfolgt liegt in der Betreuung auf Augenhöhe: Als Techniker kann ich Produkt und Innovationen genau erklären. Und nur als kompetenter Partner überzeuge ich auch den Kunden.“