Please select your language

Entwicklung

Entwicklung Entwicklung

Angesichts zunehmend kürzerer Entwicklungszeiten und immer schnellerer Produktlebenszyklen besteht die Herausforderung in möglichst agilen Entwicklungsprojekten. Das bedeutet unter Umständen, bereits mit einem Entwicklungsprojekt zu starten, auch wenn die Anforderungen noch unzureichend definiert sind, und die Produktspezifikation erst im Laufe des Projekts gemeinsam mit dem Kunden zu erstellen. Hierfür können wir auf ein erfahrenes Team von Requirements-Ingenieuren zurückgreifen.

Komplexe Anforderungen werden transparent dokumentiert und konsequent aktuell gehalten. Eine Verknüpfung der Anforderungen mit den entsprechenden Tests gewährleistet eine lückenlose Überprüfung des finalen Produkts. Dabei werden Software, Hardware und Mechanik, aber auch die Systemanforderungen und die dazugehörigen Tests in einem Requirements-Tool verwaltet. Schnittstellen ermöglichen einen schnellen Datenaustauch mit unseren Kunden.

  • System Engineering
    System Engineering System Engineering
    • Verknüpfung der Teildisziplinen Hardware, Software, Mechanik und Layout
    • Management von komplexen Systemen
  • Requirements Engineering
    Requirements Engineering Requirements Engineering
    • Automatische Verwaltung der Requirements
    • Nachverfolgbarkeit der Requirements entlang des Entstehungsprozesses - von der Idee bis zur Implementierung

Design und Performance sind wesentliche Merkmale von Hausgeräten und oft die ausschlaggebenden Kaufargumente für die Endkunden. Die fortschreitende Technologie macht beide Aspekte bei der Entwicklung neuer Geräte äußerst komplex. Beispielsweise bietet der Einsatz eines TFT-Displays vollkommen neue Möglichkeiten beim Design und bei der Interaktion mit dem Bediener.

Den wachsenden Herausforderungen bei der Entwicklung von aufwendigen, interdisziplinären Systemen begegnen wir mit einem flexiblen, integrierten Entwicklungsansatz. Zum einen schließen wir mit modernsten Simulationstools die Schnittstelle zwischen Hardware und Mechanik. Zum anderen setzen wir auf verschiedene agile Entwicklungsmethoden und eine leistungsfähige Projektmanagementsoftware, um interdisziplinäre Projekte zu managen.

Somit sind wir in der Lage, unsere Kunden bei der Entwicklung von einzelnen Funktionseinheiten oder komplexen Gesamtsystemen der Weißen Ware höchst flexibel zu unterstützen - sei es bei einem Inverter für eine Waschmaschine oder bei einem User-Interface-System, das aus einer Vielzahl von Design- und/oder Funktionsvarianten besteht.

Unser grundlegender Plattformgedanke ist die Antwort auf die Marktanforderung nach möglichst individuellen Designs. Wiederverwendbare Grundsysteme lassen sich je nach Kundenanforderung einfach an veränderte Softwarefunktionen, Use Cases oder Designs anpassen. Hierbei unterstützen wir unsere Kunden auch mit unserer umfangreichen Erfahrung im System und Requirements Engineering.

Normen, Richtlinien und Vorschriften einzuhalten, spielt in der Appliance-Industrie eine wichtige Rolle. Alle Produkte müssen den anerkannten sicherheitstechnischen Anforderungen entsprechen. Die Sicherheitszertifizierung umfasst Brandgefahren, elektrische Sicherheit, mechanische Sicherheit und andere mit dem Produkt verbundene Gefahren.

Elektronische Steuerungen werden zunehmend komplexer. Viele Sicherheitsmechanismen, die in der Vergangenheit mechanisch gelöst wurden, müssen nun durch die Software und die Hardware abgedeckt werden, was den Genehmigungsprozess erschwert. Diehl Controls verfügt über hochqualifizierte Teams mit viel Erfahrung im Bereich der sicherheitsbezogenen Software und Hardware.

Unsere Steuerungen erfüllen alle Arten von Zulassungen und Zertifizierungen. Das hilft unseren Kunden dabei, auch das jeweilige Haushaltsgerät zertifizieren zu lassen. Wir kooperieren mit zahlreichen Test- und Zertifizierungsinstituten wie:

  • Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE)
  • Underwriters Laboratories (UL)
  • Canadian Standards Association (CSA)
  • China Quality Certification Centre (CQC)
  • Intertek

Dank guter persönlicher Beziehungen zu den Prüfinstituten sind wir in der Lage, unsere eigenen Genehmigungsaktivitäten mit den finalen Zertifizierungen unserer Kunden zu synchronisieren. So werden Zeit und Aufwand des Zulassungsprozesses deutlich reduziert.

Auf Anfrage können wir auch ein CB-Zertifikat für unsere Steuerungen bereitstellen. Dieses Zertifikat eröffnet unseren Kunden die Möglichkeit, ohne zusätzliche Tests in den Weltmarkt einzusteigen. Weitere Informationen zum CB Scheme gibt es auf der IECEE-Website .

Die Bedeutung der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) hat in sämtlichen Bereichen, in denen elektronische Schaltungen eingesetzt werden, zugenommen. Die „Invertisierung“ vieler Antriebe von Hausgeräten verbessert nicht nur deren Effizienz, sondern bringt auch die Anforderung mit sich, die geltenden Normgrenzwerte einzuhalten - zumal die Richtlinien kontinuierlich strenger und die Messgeräte zunehmend präziser werden.

Auch die drahtlose Vernetzung aller Geräte stellt die gesamte Hausgeräteindustrie angesichts neuer Normen und Richtlinien vor bislang unbekannte Herausforderungen. Dadurch beansprucht die EMV mittlerweile einen signifikanten Anteil im Entwicklungsprozess. Diehl Controls verfügt an allen Entwicklungsstandorten über modern ausgestattete EMV-Kabinen, die Pre-Compliance-Messungen erlauben.

Darüber hinaus kooperieren wir mit akkreditierten Laboren, um die Ergebnisse bei Bedarf bestätigen zu lassen. Somit können wir schon in einem frühen Entwicklungsstadium sämtliche Aspekte der EMV-Anforderungen überprüfen und das Design bei Bedarf verbessern. Dank zahlreicher erfolgreich durchgeführter Projekte besitzt Diehl Controls die nötige Erfahrung, um dieses vielseitige Thema kompetent umzusetzen.

Als Full-Development-Provider bieten wir unseren Kunden die Entwicklung in nativen CAD-Systemen wie ProEngineer, Unigraphics oder SolidWorks. Um den zunehmend kürzeren Entwicklungszeiten gerecht zu werden, verfolgt Diehl Controls die Strategie der integrativen Produktentwicklung. Für sie ist der Einsatz moderner Entwicklungstools unabdinglich.

Um ein kostenoptimiertes, verarbeitungsgerechtes Design unserer Kunststoffbauteile zu erstellen oder Werkzeugkonzepte zu optimieren, setzen wir seit vielen Jahren die Simulationssoftware Moldflow erfolgreich ein. Die Designoptimierung hinsichtlich mechanischer, thermischer oder optischer Funktionalität gelingt mittels FEM-Simulationen. So können wir die Konzepte bereits in frühen Phasen der Produktentwicklung in Bezug auf potenzielle Entwicklungsrisiken evaluieren und höchst agil auf geänderte Kundenanforderungen reagieren.

Gerade die genannten Simulationswerkzeuge bieten uns die Möglichkeit, einen interdisziplinären Design-for-X-Ansatz (DfX) zu verfolgen. Beispielsweise beeinflusst nicht nur die Auswahl einer spezifischen LED, sondern auch das Lichtleiterdesign und die Materialauswahl die optische Funktionalität des mechatronischen Gesamtsystems. Über die Grenzen der Disziplinen Hardware, Software und Mechanik hinweg realisieren wir Systemoptimierungen und lösen etwaige Schnittstellenprobleme bereits in frühen Projektphasen.