LBD stellt vierte Smart Metering-Studie vor


13-12-2010 | EVB Energy Solutions
Die LBD Beratungsgesellschaft bringt nun in ihrer Smart Metering-Studienreihe eine neue Untersuchung heraus: Nach Erlöspotenzialen aus Prozessoptimierung und neuen Produkten behandelt die aktuelle Studie Möglichkeiten, wie Energieversorger eine intelligente Zählerinfrastruktur zur Beschaffungsoptimierung nutzen können. Die von EVB Energy Solutions und der Trianel GmbH in Auftrag gegebene Studie mit dem Titel "Potenziale aus Beschaffungsoptimierung mit Smart Metering – Handlungsempfehlungen für Energieversorger" erscheint am 15. März 2011 und wird auf der E-World 2011 am Stand der EVB Energy Solutions in Auszügen vorgestellt.

Mit „Potenziale aus Beschaffungsoptimierung“ hat die EVB ihre mittlerweile vierte Studie in Folge in Auftrag gegeben, die untersucht, nach welchen Parametern Energieversorgungsunternehmen (EVU) künftig auf dem Markt agieren müssen, um erfolgreich zu sein. Tenor aller Studien: Der Erfolg hängt davon ab, wie verständig ein Unternehmen die Möglichkeiten ausschöpft, die Smart Metering ihm bietet. Das Stichwort lautet also Refinanzierung. Die nun vorliegende Studie konzentriert sich auf die Frage, wie EVU ihre Einkaufskosten und die Risiken aus Preisschwankungen verringern können.

Einkaufspreise für Energieversorgunger sind bereits heute deutlichen Schwankungen unterworfen. Einer der Hauptgründe dafür ist die nur schwer planbare Einspeisung der regenerativen Energieträger Wind und Sonne. Eine Mischkalkulation aus Risiko und Sicherheitsaufschlag bestimmt momentan die Endkundenpreise. Die Studie zeigt Möglichkeiten aus dem Dilemm, die sich durch den Einsatz der intelligenten Zähler ergeben. Zwar ist bekannt, dass es sich für ein EVU durchaus rentiert, ein eigenes Standardlastprofil für Planungen und Prognosen heranzuziehen. Doch wie steht es um die finanzielle Planbarkeit, wenn Kunden fluktuieren? Während sich die grundsätzliche Anwendbarkeit des Standardlastprofils für Strom bei repräsentativen Kundenzahlen aus den bisher verfügbaren Daten als relativ genau erweist, liegen bisher keine Informationen vor, inwieweit Veränderungen im Kundenstamm und insbesondere unter bestimmten Kundengruppen mit spezifischem Verbrauchsverhalten das Profil eines EVU beeinflussen. Der Schlüssel liegt hier in der Beschaffungsoptimierung. Die Möglichkeiten, die Smart Metering einem EVU hier bieten kann, untersucht die Studie von A wie Anpassung der Standardlastprofile über C wie Clustern von Kunden und P wie Portfoliomanagement bis Z wie Zählerstandsgang. Die Untersuchung hat dabei einen klaren praktischen Nutzen: Sie gibt die Refinanzierungspotenziale in konkreten Euro-Summen an.

Nach "Umsetzbare Smart Metering-Produkte – Eine Handreichung für Vertriebe", "Herausforderung aus Markt und Regulierung – Handlungsoptionen für durchgängige Prozesse" und "Smart Metering – Erfolgreich sein durch Prozesseffizienz und Produktinnovation" legen EVB und Trianel mit „Potenziale aus Beschaffungsoptimierung mit Smart Metering – Handlungsempfehlungen für Energieversorger“ nun eine vierte Studie vor, die Potenziale der Refinanzierung von Smart Metering auslotet. Alle Studien wurden von der Beratungsgesellschaft LBD, Berlin, erstellt.

"Potenziale aus Beschaffungsoptimierung mit Smart Metering" wird am 15. März 2011 in Köln im Rahmen der EVB-Fachtagung präsentiert. Die Studie erscheint in begrenzter Auflage und kann unter www.evb.net/studie zum Preis von 590 Euro vorbestellt werden.