Unternehmen Tradition & Geschichte


Optimismus kommt von innen.

Als Familienunternehmen denken wir aus Erfahrung an übermorgen.

Aus der kleinen Kunstschmiede, die das Ehepaar Diehl in gemeinsamer Arbeit und in nur wenigen Jahren zu einem führenden fränkischen Industriebetrieb für Halbzeugprodukte ausgebaut hatte, schuf ihr Sohn Karl Diehl einen weltweit führenden Technologiekonzern.
Die Zeichen der Zeit erkennend, begann das Unternehmen bereits wenige Jahre nach der
Gründung den Weg der Diversifikation einzuschlagen. In dieser Tradition setzt Diehl Metall auf Vielfalt und nutzt strategisch die Synergien der fünf Teilkonzerne der Diehl-Gruppe. Mit weltweit etwa 14.000 Beschäftigten sind wir bestens aufgestellt, um Kunden und Partnern auch in Zukunft als erfahrener Problemlöser zur Seite zu stehen – mit Neugier und Forschergeist.

Seit 1961 - Messingstangen aus innovativen Werkstoffen
Seit 1961 - Messingstangen aus innovativen Werkstoffen


Spezialist in der Synchronringfertigung seit mehr als einem halben Jahrhundert
Spezialist in der Synchronringfertigung seit mehr als einem halben Jahrhundert


2009 - Gründung der Diehl Metal Applications: Zukunftsweisende Produktlösungen aus einer Hand
2009 - Gründung der Diehl Metal Applications: Zukunftsweisende Produktlösungen aus einer Hand

Historie

2013 Verschmelzung der Gesellschaften OTB Oberflächentechnik in Berlin und Schempp & Decker Präzisionsteile und Oberflächentechnik auf die
Diehl Metal Applications GmbH
 
2012 Innovationen am DMA Standort Hemer: Ablösung des 30-jährigen, eigenentwickelten ERP-Systems und Einführung einer Standard-Software /

Inbetriebnahme einer Inline-Ziehlinie mit Induktionsglühe für Drähte.
 
2012 Gründung der Diehl Metal India Pvt. Ltd. in Indien.  
2012 Diehl übernimmt die Schempp & Decker Präzisionsteile und Oberflächentechnik GmbH in Berlin mit rund 500 Mitarbeitern.  
2012 Abgabe von Griset S.A.S. und Diehl Metall Malaysia an die BAVARIA France Metal S.A.S.  
2011 Aufbau einer DMA Produktentwicklung am Standort Zehdenick.  
2011 Invest in eine Bandbehandlungsanlage am DMA Standort Hemer.  
2010 Diehl Metall übernimmt die Zehdenick Innovative Metall- und Kunststofftechnik GmbH (ZIMK) mit rund 300 Mitarbeitern.  
2009 Diehl Metall investiert in Röthenbach a d Pegnitz in eine neue vertikale Gießanlage.

Gründung der Diehl Metal Applications GmbH (DMA) mit den Standorten Deutschland, Frankreich und China
 
2008 Installation einer Ultraschallprüfanlage für Stangen und Rohre in Röthenbach a d Pegnitz.  
2007 Übernahme von Augé Découpage in Frankreich (von nun an Diehl Augé Découpage S.A.S.)

Diehl Metall nimmt neue Stahlsynchronringfertigung am Standort Röthenbach a d Pegnitz in Betrieb.
 
2006 Gründung von Diehl Power Electronic S.A.S. in Frankreich.

Diehl Metall übernimmt die OTB Oberflächentechnik in Berlin.
 
2004 Inbetriebnahme einer neuen 35/40 MN-Rohrpresse am Standort Röthenbach a d Pegnitz.  
2003 Zweites 20 Rollenwalzgerüst im Sundwiger Messingwerk in Betrieb genommen.

Gründung der Diehl Synchro Tec Manufacturing (Wuxi) Co. Ltd. in China
 
2002 Großinvestition Stangenfertigung bei Diehl Metall Messing in Röthenbach abgeschlossen.  
2001 Am Standort Röthenbach werden die Aktivitäten in die Unternehmenseinheiten Diehl Metall Messing, Diehl Metall Schmiedetechnik und Diehl Metall Führungsgesellschaft aufgeteilt.

Baubeginn des neuen Logistikzentrums inkl. Hochregallager für Stangen
 
2000 Übernahme von The Miller Company (USA) durch Diehl Metall.  
1999 Im Zuge der Neustrukturierung der Diehl-Gruppe wird Röthenbach a d Pegnitz zum Hauptsitz des Teilkonzerns Diehl Metall.  
1998 Neue indirekte Strangpresse am Standort Röthenbach a d Pegnitz in Betrieb genommen.

Verlagerung der gesamten Schmiede in neue Räumlichkeiten. Damit stehen nun rund 40.000 qm Produktionsfläche zur Verfügung.

In Shenzhen, nördlich von Hong Kong, wird ein Schneid- und Servicecenter errichtet.

300 Jahre Sundwiger Messingwerk.
 
1997 Diehl Metall übernimmt französische Griset S.A.S., Villers St.-Paul, und erweitert damit seine Walzaktivitäten.  
1995 Aufnahme der Produktion neuentwickelter cadmiumfreier und damit umweltfreundlicher Fahrdrähte für die Deutsche Bahn AG.  
1990 Errichtung einer neuen Entstaubungsanlage, die den gesetzlichen Grenzwert wesentlich unterschreitet (Pilotprojekt des Umweltamtes Berlin).  
1988 Bauliche Erweiterung der Gießerei zur Aufnahme zweier horizontaler Stranggießanlagen.  
1987 Erweiterung des Rohrwerks.  
1985 Ausbau des Laborgebäudes bei Diehl Metall Messing.

Installation von Wärmerückgewinnungsanlagen in der Gießerei zur Energieeinsparung.
 
1984 Neubau eines Verwaltungsgebäudes zur räumlichen Bündelung der Verwaltungs- und Vertriebsaktivitäten.  
1981 Errichtung eines neuen Bandwalzwerkes im Sundwiger Messingwerk.  
1977 Bau der so genannten Schumaghalle.  
1976 Erweiterung der Gießkapazität durch den Bau der kontinuierlich arbeitenden „Demag-Stranggießanlage“.

Bau einer Entstaubungsanlage für die Gießerei.
 
1975 Installation einer weiteren Rohrpresse mit einer Presskraft von 2.350 Tonnen.  
1974 Bauliche Erweiterung der Gesenkschmiede um 5.500 qm.  
1973 Gründung von Diehl do Brasil Metalúrgica durch Diehl Metall.  
1962 Errichtung der ersten kontinuierlichen Doppelstranggussanlage für Messing mit einer Jahreskapazität von 47.000 Tonnen.  
1961 Projektierung und Bau eines neuen Rohrwerks mit einer 1.600-Tonnen-Rohrpresse.  
1958 Einstieg in die Fertigung von Walzfabrikaten durch den Kauf des Traditionsunternehmens Sundwiger Messingwerk KG, Hemer.  
1956 Beginn der Synchronringfertigung zur erstmaligen Synchronisation von Schaltgetrieben in Automobilen.  
1951 Aufbau einer 3.500-Tonnen-Presse (damals die größte ihrer Art in Deutschland).  
1949 Wiederaufbau auf der Grundlage der noch vorhandenen Pressen, Öfen und Werkzeugmaschinen. Erwerb einer neuen 1.800-Tonnen-Presse für Messingerzeugnisse.

Umstellung der Gießereianlage von Leicht- auf Schwermetall im Zuge dieser Entwicklung.
 
1947 Demontage nahezu der gesamten Betriebseinrichtungen.  
1944 Zerstörung weiter Teile der Werksanlagen durch Luftangriffe.  
1941 Aufbau einer 1.200-Tonnen-Presse für die Rohrfertigung.  
1938 Bau eines neuen Halbzeugwerkes in Röthenbach a d Pegnitz.  
1920 Errichtung einer modernen Strangpresse zur Herstellung von Stangen und Rohren.  
1917 Bau eines Metallwerks in Nürnberg am Nordostbahnhof. Beginn der industriellen Fertigung.  
1914 Beginn mit dem Guss von Stangen und der anschließenden Fertigung von Gesenkpressteilen in der Nürnberger Geuderstraße.  
1902 Margarete und Heinrich Diehl gründen eine Kunstgießerei.  
Blick in die Halbzeugproduktion der 50er Jahre
Blick in die Halbzeugproduktion der 50er Jahre




Margarete und Heinrich Diehl, die Firmengründer 1902
Margarete und Heinrich Diehl, die Firmengründer 1902



Karl Diehl leistete 2007 anlässlich seines 100. Geburtstages eine Anschubfinanzierung zum Wiederaufbau des Innenhofs des Nürnberger Pellerhauses, einer Perle der Renaissance.
Karl Diehl leistete 2007 anlässlich seines 100. Geburtstages eine Anschubfinanzierung zum Wiederaufbau des Innenhofs des Nürnberger Pellerhauses, einer Perle der Renaissance.